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Wort des Tages

Gefunden bei Nico Lumma im Lummaland: “clementisieren”. Hat mir ein breites Grinsen auf das Gesicht gezaubert. Zum einen, weil ich so eine kreative Begriffsschöpfung einfach großartig finde. Zum anderen, weil ich es verstanden habe (und dementsprechend witzig fand).

Und nicht zuletzt auch weil ich weiß, dass es eine Menge Leute eben nicht verstehen wird (bzw. würde; jene Leute lesen auch das Weblog von Herrn Lumma nicht). Aber diesmal habe ich mich eben nicht über die allgemein um sich greifende galloppierende Ignoranz aufgeregt (das hole ich bei Gelegenheit an dieser Stelle gern nach…), sondern bei der Vorstellung der verständnislosen Gesichter einfach nur geschmunzelt.

Es ist Wochenende, da darf ich das.

Anspruch und Wirklichkeit

Steil und steinigIch hätte ehrlich nicht gedacht, dass es so schwer sein würde, wieder unbeschwert zu schreiben. Ich kämpfe mit meinem eigenen Anspruch. Ich will ja nicht nur etwas aufschreiben, ich möchte ja etwas aussagen. Seit Wochen, ach, was sag’ ich, seit Monaten sitze ich mir sozusagen selbst im Weg. Meine eigenen Ansprüche an meine Beiträge sind derart hoch, dass ich letztlich gar nichts veröffentliche.

Aktuell sollen sie sein, möglichst witzig, ausgefallen, einzigartig, interessant… In einem Jahr ein Beitrag bei ‘mindestens haltbar’, in drei Jahren den Grimme-Online- und in fünf Jahren den Pulitzer-Preis. Also mindestens.

Und so fange ich an, verwerfe, redigiere, streiche, ergänze, schreibe um und gebe letztlich entnervt auf. Die Wirklichkeit kann mit dem Anspruch einfach nicht mithalten; die Klippe, die vor mir liegt, scheint nahezu unüberwindlich. Aber so kann das ja nun auch nicht weitergehen. Also werde ich alle Ansprüche über Bord werfen, ausser einem einzigen: ich will wieder regelmäßiger schreiben.

Bitte zwickt mich, wenn es zu schlimm wird, okay? ;)

In unserer losen Reihe ‘Paradox ist…’ heute: Babynahrung.

Paradox ist, wenn der Ananas-Birne-Früchtebrei von Alete bei meiner Tochter gerade unheimlich Hipp ist.

The Pirate Guys, höchstpersönlich…Nur mal so nebenbei bemerkt: heute ist, wie jedes Jahr am 19. September, der Internationale Talk Like A Pirate Day. Entweder dort alles zur Geschichte nachlesen [1] oder gleich die Kolumne von Dave Berry lesen, dort ist die Geschichte sehr schön komprimiert (und sehr unterhaltsam) aufgezeichnet.

Ihr braucht praktische Beispiele? YouTube sei Dank: The Five A’s, The Pirate Song, und für die direkte Umsetzung im Büroalltag: Talk Like A Pirate Phone Etiquette.

Avast, me hearties!

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[1] Es gibt auch eine Extra-Seite von und für deutsche Piraten. :)

Wie wahr!

Da spricht mir der Herr Ivy heute total aus der Seele: Altersackmusik [1].

(Der Herr Ivy hat sowieso oft recht, steht auf Star Trek und kann toll zeichnen. Ich glaub’ den füge ich mal der Liste rechts hinzu…).

Der NDR ist nicht katholisch

Ich hab’ da eine Theorie: wenn die katholische Kirche ähnlich konsequent wäre wie der NDR, dann müssten die sich jetzt auch von Kardinal Meisner trennen. Schließlich hat der ja auch in den tiefbraunen Sprachtopf gegriffen, als er von ‘entarteter Kultur’ sprach. Aber bei aller Kritik aus den eigenen Reihen, natürlich wird Herr Meisner nicht gehen müssen. So viel ist klar.

Erwähnenswert finde ich allerdings den Kommentar des Zentralkommittees der Katholiken (ZdK [1]), das Herrn Meisner quasi als Entschuldigung Senilität nachsagt: “Meisner sei möglicherweise zu alt, um die Tragweite seiner Äußerungen zu begreifen.” Klar, es ist schon sehr beruhigend, wenn man allgemein davon ausgehen muss, dass der oberste Hirte der 2,2 Millionen Katholiken im Erzbistum Köln, ein Mann, der theoretisch sogar Papst werden bzw. den Papst mitbestimmen könnte, unter Demenz leidet und nicht weiß, was er sagt.

Andererseits: die Theorie, dass eine gewisse Demenz eine Grundvoraussetzung ist, um überhaupt auf den Stuhl Petri gewählt zu werden, vertrete ich ja schon länger. Aber darüber reden wir ein anderes Mal an dieser Stelle, wenn ich mich das nächste Mal über den Papst aufrege [2].

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[1] Schicke Website. Allerdings steht dort kein Wort über Meisner. Naja, dafür aber viel zum Thema “Ethisches Investment – Mit Geldanlagen Verantwortung übernehmen”. Und das ist ja auch ein ganz wichtiges Problem unserer Zeit…

[2] Das dauert üblicherweise nicht so sehr lange.

Na danke!

-buck, verschüttet. © Detlef Schellenbeck / pixelio.deIch erzähle der TFDW© von meinem Alptraum heute nacht, in welchem ich von einer Lawine verschüttet werde. Ich schildere Ihr meine Panik, weil ich doch keine Recco-Jacke anhatte. Sie mustert mich kurz und sagt dann: “Ach, Dich findet man schon. Wenn Du unter einer Lawine liegst, macht das oben einen Hügel!” =8-0

Ich gebe es ja ungern zu…

Es ist mir schon fast peinlich, das zuzugeben, aber: ich stimme dem Mann zu. Obwohl er ein Christdemokrat ist.

Nicht dass seine Erkenntnisse bahnbrechend neu wären. Nicht dass nicht jeder mit ein wenig Beobachtungsgabe, gepaart mit gesundem Menschenverstand, zu den gleichen Schlussfolgerungen hätte kommen können.

Aber 1) scheint es nur wenige Menschen zu geben, die vorstehend erwähnte Eigenschaften in ausreichendem Maße besitzen [1] und 2) ist es schön, dass von diesen Menschen endlich mal jemand das Wort ergreift [2] und Dinge beim Namen nennt, auch wenn die Erkenntnis vielleicht mal unbequem sein sollte.
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[1] Vielleicht gibt es sogar relativ viele Menschen, die Beobachtungsgabe und gesunden Menschenverstand haben. Aber den meisten gelingt es hervorragend, niemanden etwas davon merken zu lassen.

[2] Und dazu noch jemand, der sich einer gewissen öffentlichen Aufmerksamkeit sicher sein darf.

Fehler-Meldung!

Bullguard-DeutschDass Medion ein Notebook mit einem – wenn auch veralteten – Bootsektorvirus vertreibt (siehe golem.de), ist ja schon ziemlich peinlich. Kann aber ja mal passieren. Ist ja auch kein schlimmer Virus, und 99,6% der Nutzer des Medion-Notebooks würden ihn normalerweise auch nie bemerken.

Dass sich Medion allerdings traut, eine Antivirensoftware auf dem Rechner zu installieren, die eine solche Fehlermeldung ausgibt (von heise.de), ist einfach Bullguardshit!

(Click image to enlarge…)

fragt Günther Jauch gerade in Stern TV. Und die Zuschauer können auch mitraten und dürfen die Lösung an RTL senden, per SMS. Dafür lies Günther natürlich die Nummer vor, an welche die Lösung gesendet werden soll:
null – dreizehn – einundsiebzig – zehn – zwanzig – zwanzig.

Zum Nachzählen…

Die TFDW© hört nur mit einem halben Ohr hin, schaut kurz auf und fragt, extrem verwundert: “Wie jetzt, waren das die vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten?”

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